„Wiege der deutschen Demokratie“

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat im Rahmen einer Ausstellung in der Paulskirche in Frankfurt zum Thema „Frieden geht anders“ die Êzidische Gemeinde Hessen e.V. (EGH) eingeladen, um ihre Religion vorzustellen und von der aktuellen Situation der verfolgten Menschen im Irak und Syrien zu berichten.

Die Frankfurter Paulskirche, in der die erste frei gewählte Nationalversammlung am 18. Mai 1848 zusammentrat, gilt als großes Symbol der Freiheit und Demokratie in Deutschland und wird daher oft auch als Wiege der deutschen Demokratie bezeichnet. Vor dem Hintergrund dieser großen historischen Kulisse, hat Nevaf Celik, begleitet von Bahrim Erdem, Mislet Akin und Sükrü Boga, am 21. September über das Ezidentum und die Eziden referiert.

Im Irak und Syrien sind Eziden seit nun mehr als zwei Monaten einer Massenvernichtung durch den Islamischen Staat (IS) ausgesetzt. Islamisten sehen die Eziden als Ungläubige und versuchen sie seit je her zum Islam zu bekehren.

Die EGH bedankt sich recht herzlich bei Pfarrerin Susanna Faust Kallenberg – Beauftragte für Interreligiöse Fragen, Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau – für die einmalige Gelegenheit das Ezidentum in einem derart historisch bedeutendem Ort vorstellen zu dürfen.

Des Weiteren möchten wir auch Irfan Ortac ganz herzlich danken, der uns bei der Vorbereitung tatkräftig unterstützt hat und ohne seine Initiative dies nicht möglich gewesen wäre.